Empathie ist kein Charakterzug. Sie ist ein Schalter, den du umlegst.

25. Juni 2026

Das erwartet dich

  • Was ist Empathie eigentlich?
  • Empathie ist nicht gleich Mitgefühl
  • Nimmt Empathie ab? Was die Forschung wirklich sagt
  • Warum manche warmherzig sind und andere eiskalt
  • Ist Empathie lernbar?
  • Ist Mitgefühl wichtiger als Empathie?
  • Übungen für deinen Führungsalltag
  • Fazit: Empathie ist eine Entscheidung

Letzte Woche habe ich ein Seminar für Führungskräfte zum Thema „wertschätzende Kommunikation“ gegeben. Ein Teilnehmer saß da, mit verschränkten Armen, gelangweiltem Gesicht, stierem Blick, die Mundwinkel nach unten gezogen. Bis zur ersten Kaffeepause hat er, abgesehen von der Vorstellungsrunde, kein einziges Wort von sich gegeben. Meine Diagnose war natürlich schnell gestellt und in meinem Kopf ratterte es, wie ich diesen ‚Skeptiker‘ am besten abholen und ins Seminar integrieren könnte. Logisch, ich bin ja Profi 😊

In der Pause kam er auf mich zu. Das Thema hatte ihn mitten ins Herz getroffen. In seinem Team schwelte ein Konflikt, und er hatte die ganze Zeit überlegt, wie er ihn löst. Kein Widerstand, keine Ablehnung, keine Skepsis. Nein, im Gegenteil: volle Konzentration.

Dumm gelaufen. Sowas passiert uns allen öfter, als wir zugeben möchten.

Deshalb lohnt es sich, bei einem Wort genauer hinzusehen, das im Führungsalltag ständig fällt und fast nie sauber definiert wird: Empathie. Was ist das eigentlich? Kann man zu viel davon haben? Lässt sich das überhaupt lernen? Und ist am Ende vielleicht Mitgefühl das Wichtigere?

Was ist Empathie eigentlich? 

Empathie wird gern als großes, weiches Wort behandelt. Etwas, das man hat oder eben nicht, irgendwo zwischen Herzlichkeit und Bauchgefühl. Tatsächlich ist der Begriff erstaunlich unscharf: Eine Auswertung der wichtigsten Fachveröffentlichungen fand über vierzig verschiedene Definitionen. Es lohnt sich also, das Wort auseinanderzunehmen.

Verstehen und Mitschwingen 

Im Kern hat Empathie zwei Seiten. Die eine ist das Verstehen: Du erkennst, was im anderen vorgeht, und kannst seine Perspektive einnehmen. Das ist die kognitive Seite, sozusagen die Antenne.

Die andere ist das Mitschwingen: Du spürst selbst etwas von dem, was der andere fühlt. Das ist die affektive, die emotionale Seite.

Beides zusammen ergibt das, was wir landläufig Einfühlungsvermögen nennen. Interessant, oder?

Einfühlungsvermögen ist dasselbe wie Empathie 

Viele behandeln „Einfühlungsvermögen“ und „Empathie“ wie zwei verschiedene Dinge. Sind sie aber nicht. Der deutsche Begriff „Einfühlung“ war zuerst da, der Philosoph Theodor Lipps hat ihn um 1900 geprägt. Ein amerikanischer Psychologe übersetzte ihn als „empathy“ ins Englische, und von dort kam er als „Empathie“ wieder zu uns zurück. Zwei Wörter, eine Sache.

Spannend wird es erst, wenn ein dritter Begriff dazukommt, der ständig mit Empathie in einen Topf geworfen wird und im Führungsalltag den entscheidenden Unterschied macht: Mitgefühl. 

Empathie ist nicht gleich Mitgefühl 

Die Hirnforschung, allen voran Tania Singer am Max-Planck-Institut, hat etwas Bemerkenswertes gezeigt: Empathie und Mitgefühl laufen über zwei verschiedene Netzwerke im Gehirn. Sie fühlen sich ähnlich an, sind aber zwei Paar Schuhe. 

Das Bild beschreibt den Unterschied zwischen Empathie und Mitgefühl in einer gegenübersstellung

Empathie: Resonanz mit Risiko 

Empathie ist Resonanz. Du schwingst mit dem Gefühl des anderen mit. Das verbindet, hat jedoch einen Haken. Wer den ganzen Tag jedes fremde Gefühl voll mitfühlt, läuft in das, was die Forschung „empathischen Stress“ nennt, und irgendwann in die Erschöpfung. Viele in helfenden und führenden Rollen kennen das: Man nimmt alles mit nach Hause und ist abends leer und erschlagen.

Mitgefühl: warm und handlungsfähig 

Mitgefühl hat eine andere Qualität. Du nimmst wahr, wie es dem anderen geht, bleibst dabei selbst aber stabil und kommst ins Handeln. Warm, zugewandt, auf Augenhöhe, lösungsorientiert. Und jetzt kommt die gute Nachricht aus der Forschung: Mitgefühl wirkt belohnend und schützt sogar vor dem Ausbrennen. Während ungebremste Empathie auf Dauer auslaugen kann, gibt Mitgefühl Energie zurück 😊.

Kurz: Mitleid bleibt im „Oh je, wie schlimm“ stecken und stellt ein Gefälle her. Mitgefühl bleibt auf Augenhöhe und richtet sich nach vorn, ins Handeln. Diese Unterscheidung ist so wichtig.

Was das für Führungskräfte heißt 

Du willst nicht in jedem Gefühl deines Teams ertrinken. Du willst es wahrnehmen, ruhig bleiben und etwas Sinnvolles damit tun. Das ist Mitgefühl und es ist deutlich alltagstauglicher als das Klischee vom grenzenlosen Mitfühlen. Damit ist auch der verbreitete Einwand entkräftet, zu viel Empathie mache weich oder krank. Das gilt für ungeregeltes Mitschwingen. Für Mitgefühl gilt das Gegenteil. 

Nimmt Empathie ab? Was die Forschung wirklich sagt.

„Die jungen Leute heute können doch gar nicht mehr mitfühlen.“ Diesen Satz höre ich oft. Er klingt plausibel, ist aber ein gutes Beispiel dafür, wie eine einzelne Studie zur scheinbaren Wahrheit wird. 

Die berühmte  Studie zu den „eiskalten Hundeschauzen“

Fast jede Schlagzeile zu diesem Thema geht auf eine Untersuchung von Sara Konrath und Kolleginnen aus dem Jahr 2011 zurück. Ausgewertet wurden Daten von rund 14.000 US-Studierenden zwischen 1979 und 2009. Das Ergebnis: Einfühlungsvermögen und Perspektivübernahme sanken über diesen Zeitraum um etwa 40 Prozent, am stärksten nach dem Jahr 2000. Als Erklärung kamen die üblichen Verdächtigen ins Spiel: Social Media, weniger persönlicher Kontakt, härtere Medieninhalte.

… und warum man sie nicht überdehnen sollte 

Hier kommt der Teil, der selten erzählt wird. 2011 war nicht das Ende der Geschichte. Dasselbe Forschungsumfeld hat die Daten später fortgeschrieben und um über hundert weitere Studien ergänzt, am Ende fast 39.000 Befragte. Und plötzlich sah das Bild anders aus: Seit etwa 2008 steigt die Empathie wieder an, fast zurück auf das hohe Niveau der 1970er. Über den gesamten Zeitraum gab es also keinen stetigen Abwärtstrend, sondern einen wellenförmigen Verlauf. Empathie bewegt sich in Zyklen, rauf und runter. Das ist doch beruhigend.

Dazu kommt: Diese Daten stammen ausschließlich von US-Studierenden und beruhen auf Selbstauskunft, nicht auf beobachtetem Verhalten. Eine pauschale Aussage „junge Menschen sind heute weniger empathisch“ lässt sich damit schlicht nicht halten.

Die Empathie-Wahrnehmungslücke 

Noch interessanter ist eine Beobachtung des Stanford-Forschers Jamil Zaki. In einer Befragung von über 5.000 Studierenden hielten diese ihre Mitmenschen durchgehend für weniger empathisch und fürsorglich, als diese sich selbst einschätzten. Der gefühlte Empathieverlust ist also zu einem guten Teil ein Wahrnehmungsproblem. Wir unterschätzen, wie zugewandt die anderen tatsächlich sind. Für Führung ein wichtiger Hinweis: Wer dem Team grundsätzlich Kälte unterstellt, übersieht leicht, wie viel Zugewandtheit schon da ist.

Warum manche warmherzig sind und andere eiskalt 

Bleibt die Frage, die uns im Alltag am meisten umtreibt: Warum sind manche Menschen so warmherzig und andere, nun ja, eiskalte Hundeschnauzen? Die Forschung beschreibt Empathie nicht als einen einzigen Regler, sondern als gestapeltes System aus mehreren Ebenen.

Das Bild zeigt, wie Empathie aufgebaut ist.

Anlage, Bindung, Gehirn, Morivation  

Ganz unten liegt die Anlage: Temperament und Gene. Wie leicht jemand emotional mitschwingt, ist tatsächlich zum Teil vererbt; bei der emotionalen Empathie sprechen Zwillingsstudien von rund der Hälfte. Die kognitive Seite, das Verstehen, ist dagegen stärker erlernt.

Darüber legt sich die frühe Bindung: Sichere Beziehungen in der Kindheit verstärken die Anlage, frühe Vernachlässigung kann sie dämpfen, wobei gute spätere Beziehungen einiges wieder auffangen.

Dann die Neurobiologie als Hardware: Areale wie Amygdala, Insula und der präfrontale Cortex, dazu Botenstoffe wie Oxytocin.

Und ganz oben sitzt die Motivation: die Entscheidung, sich überhaupt einzulassen. Genau diese oberste Ebene ist im Job der entscheidende Hebel.

Die „eiskalte Hundeschnaze“ ist selten reine Unfähigkeit 

Achtung anschnallen, denn jetzt wird es richtig interessant: Selbst am kalten Extrem, bei ausgeprägt gefühlskalten Persönlichkeitszügen, ist der Befund nicht „die können andere nicht lesen“. Im Gegenteil: Das Verstehen, also die kognitive Empathie, ist oft weitgehend intakt. Solche Menschen durchschauen dich sehr genau. Was fehlt, ist die Bereitschaft, sich vom Befinden des anderen berühren zu lassen.

Und das Verblüffende: Fordert man Menschen mit niedriger Empathie ausdrücklich auf, sich einzufühlen, springt das entsprechende Netzwerk im Gehirn weitgehend an. Der Schalter ist also meistens da. Er wird nur nicht von allein umgelegt.

Die meisten „Hundeschnauzen“ im Alltag sind deshalb kein klinischer Fall, sondern eine Mischung aus niedrigerem Grundpegel und geringer Bereitschaft, sich einzulassen. Manchmal ist diese Kälte sogar ein gelernter Schutz: wer affektiv stark mitschwingt, riskiert Erschöpfung.

Ist Empathie lernbar? 

Damit sind wir bei der großen Frage. Die Antwort lautet: zum entscheidenden Teil ja.

Empathie ist lernbar. Das legen schon die Spiegelneuronen nahe, entdeckt 1992 von G. Rizzolatti: Diese Zellen feuern, egal ob du etwas selbst tust oder es nur bei jemandem beobachtest. Dein Gehirn schwingt von Natur aus mit und was mitschwingt, kannst du trainieren. Fairerweise hier noch eine Bemerkung am Rande: Die genaue Rolle der Spiegelneuronen für Empathie ist in der Forschung umstritten. Als Bild für „Resonanz ist im System angelegt“ taugen sie trotzdem.

Erinnere dich kurz an das Stapel-Modell? Die unteren Ebenen, also die Gene und frühe Bindung, kannst du nicht mehr ändern. Aber die beiden oberen sehr wohl: die Perspektivübernahme und die Motivation, hinzuschauen. Und genau die sind im Führungsalltag der entscheidende Hebel. Empathie ist damit weniger ein Charakterzug, sondern vielmehr eine Fähigkeit, die du trainieren kannst, wie einen Muskel.

Ist Mitgefühl wichtiger als Empathie? 

Wenn Empathie auslaugen kann und Mitgefühl trägt, sollte man dann nicht gleich auf Mitgefühl setzen und die Empathie weglassen? Naheliegende Frage. Die Antwort: Mitgefühl ist nicht „besser“, aber für Führung das wichtigere Ziel. Und es funktioniert nur, wenn Empathie vorher ihre Arbeit gemacht hat. Die beiden konkurrieren nicht, sie bauen aufeinander auf.

Empathie ist deine Antenne. Ohne sie merkst du gar nicht, dass beim anderen etwas los ist. Du würdest ins Leere „helfen“. Vor allem die verstehende Seite, die Perspektivübernahme, brauchst du als Eingangssignal. Was dich als Führungskraft auslaugt, ist ein ganz bestimmter Teil: das ungebremste emotionale Mitschwingen, bei dem die Grenze zwischen dir und dem anderen verschwimmt. Genau diesen Teil regulierst du. Die Wahrnehmung behältst du.

Ein Bild bringt es auf den Punkt. Empathie sagt: „Ich fühle mit dir“ und reißt dabei manchmal die Grenze ein. Mitgefühl sagt: „Ich sehe, dass es dir schlecht geht, ich bin da. Was brauchst du?“ und hält die Grenze. Diese Grenze ist der ganze Grund, warum Mitgefühl trägt, statt müde zu machen.

Die gute Nachricht: Mitgefühl lässt sich trainieren, das haben Singer und Klimecki sauber gezeigt. Genauso wie eine gesunde Abgrenzung. Beides zeige ich dir in den Übungen unten.

Übungen für deinen Führungsalltag

Genug Theorie. Die folgenden Übungen zielen genau auf die trainierbaren Ebenen: hinschauen statt vermuten, dich einlassen statt einsortieren und dabei bei dir selbst bleiben. Such dir eine aus und probiere sie eine Woche lang aus.

Empathie schärfen: hinschauen und nachfragen statt vermuten 

Der Stimmt-das-Check: Erinnerst du dich an den Teilnehmer vom Anfang, den ich fälschlich für den Skeptiker gehalten habe? Genau für solche Situationen ist diese Übung. Immer, wenn du dir bei jemandem ein Gefühl zusammenreimst: „die ist genervt“, „der ist gekränkt“, „die hat kein Interesse“, machst du daraus eine Frage statt einer Tatsache:

„Ich habe den Eindruck, dich beschäftigt das gerade. Stimmt das?“

Dann hältst du den Mund und hörst zu. Der ganze Trick steckt in dem kleinen „stimmt das?“. Es verwandelt deine Deutung in eine gemeinsame Klärung.

Der andere Stuhl: Denk an einen aktuellen Reibungspunkt mit einer konkreten Person. Setz dich gedanklich oder wirklich auf einen zweiten Stuhl und vertritt zwei Minuten lang laut deren Position in der Ich-Form. So überzeugend, als müsstest du diesen Fall gewinnen. Die Frage zum Schluss: Welches Argument der Gegenseite habe ich gerade selbst formuliert, das mir vorher nicht klar war? Die körperliche Trennung zwingt dich zum echten Perspektivwechsel.

90 Sekunden, dann zurückspiegeln: Lass dein Gegenüber 90 Sekunden eine Herausforderung schildern, ohne dass du unterbrichst oder eine Lösung anbietest. Danach spiegelst du in einem Satz: „Ich höre, dass … und ich habe den Eindruck, dass …. Stimmt das?“ Klingt simpel, ist aber knifflig: Unser Gehirn verarbeitet rund doppelt so viele Wörter, wie ein Mensch spricht und nutzt die freie Kapazität gern, um schon die eigene Antwort zu bauen, statt zuzuhören.

Mitgefühl stärken: von der Resonanz ins Handeln 

Der Reframe im Moment: Sobald du merkst, dass dich das Gefühl deines Gegenübers zu sehr runterzieht, wechsle innerlich die Frage: weg von „Wie fühlt sich das gerade an?“ (das zieht dich rein), hin zu „Was braucht die Person jetzt?“ (das richtet dich nach vorn.) Dieser kleine Schwenk verwandelt Mitschwingen in Handlungsfähigkeit.

Erst zu dir selbst: Wer mit sich hart ins Gericht geht, hat für andere selten echte Wärme übrig. Die Forschung von Kristin Neff zeigt, dass Selbstmitgefühl die Basis ist. Üben kannst du es ganz konkret: Im nächsten eigenen Fehlerfall redest du mit dir so, wie du mit einer geschätzten Kollegin reden würdest. Kein Selbstverhör, keine Selbstgeißelung, sondern ein „Das war ärgerlich, und was lerne ich jetzt daraus?“.

Die 60-Sekunden-Übung: Nimm dir morgens eine Minute und wünsche drei Menschen bewusst etwas Gutes: dir selbst, einer neutralen Person und, ja, einer, die dir gerade etwas querliegt. Klingt fast zu simpel, verändert über ein paar Wochen aber spürbar deine Grundhaltung gegenüber genau diesen schwierigen Menschen und stärkt zusätzlich dein Selbstmitgefühl.

Gesund abgrenzen: zugewandt bleiben, ohne auszubrennen 

Benennen und zuordnen: Markiere innerlich klar: „Das ist sein Gefühl, nicht meins.“ Diese Mikro-Markierung hält dich präsent, ohne dass du das Gefühl übernimmst.

Körperlich erden: Füße spüren mit guten Bodenkontakt, atme tief in den Bauch, aufrechte Haltung. Wer geerdet sitzt oder steht, wird vom Zustand des anderen schwerer mitgerissen. Das ist keine Esoterik, das ist Physiologie 😊.

Verantwortung gegenüber, nicht für: Du trägst Verantwortung gegenüber deinen Mitarbeitenden, nicht für ihre Gefühle. Das wird ja gern einmal verwechselt. Du kannst zuhören, unterstützen, Bedingungen schaffen, aber das Gefühl selbst bleibt ihres. Diese Trennung nimmt enormen Druck vom Kessel.

Dekompression zwischen Gesprächen: Hetze nach einem schweren Gespräch nicht gleich ins nächste. Stehe kurz auf, öffne das Fenster, atme ein paarmal tief durch und schließe das Gespräch innerlich ab. Sonst schleppst du das Gefühl und die Energie in den nächsten Termin.

Fazit: Empathie ist eine Entscheidung 

Empathie ist kein Talent, das du hast oder eben nicht. Sie ist ein gestapeltes System, dessen oberste und wichtigste Ebene in deiner Hand liegt: die Entscheidung, dich auf den anderen einzulassen, statt ihn vorschnell einzusortieren. Behalte deine Antenne auf Empfang, dreh das ungebremste Mitschwingen herunter und investiere in Mitgefühl plus saubere Abgrenzung. Das ist die Variante, die langfristig wirkt und mit der du auch nach zehn intensiven Gesprächen am Tag noch du selbst bist.

Und falls du, wie ich damals im Seminar, mal wieder jemanden voreilig zum Skeptiker erklärst: Willkommen im Club. Genau deshalb üben wir 😊.

 

Quellen

  • Konrath, S. H., O’Brien, E. H. & Hsing, C. (2011): Changes in Dispositional Empathy in American College Students Over Time. Personality and Social Psychology Review.
  • Martingano, A. J., Konrath, S. et al. (2024): Fortschreibung der Empathie-Metaanalyse, Indiana University, Lilly Family School of Philanthropy.
  • Singer, T. & Klimecki, O. (ReSource-Projekt, MPI für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig); Singer, T. & Ricard, M. (2015): Mitgefühl in der Wirtschaft.
  • Neff, K.: Forschung zu Selbstmitgefühl / Self-Compassion.
  • Zaki, J. (Stanford University): Forschung zur „empathy perception gap“.
  • Warrier, V., Baron-Cohen, S. et al. (2018): Genstudie zu Empathie (23andMe), Translational Psychiatry; Zwillingsstudien-Metaanalysen zur Erblichkeit von Empathie.
  • Cuff, B. M. P. et al. (2016): Empathy: A Review of the Concept. Emotion Review.

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