So funktioniert Small Talk

28. Oktober 2025

Kennt Ihr auch diese kleinen Augenblicke in den Begegnungen mit Menschen, zu kleinen magischen Augenblicken werden?

In New York hatte ich zwei solche Augenblicke, die zusammengehören.

An unseren ersten Tag in New York waren wir, dank des tollen Tipps von Bettina Schöbitz, im Chelsea Market in der Westside von Manhattan.

Dieser Markt befindet sich in einem alten Fabrikgebäude und ist ein Mix aus Food-Halle, Shopping-Ort und öffentlichem Raum, mit einer großen Auswahl an Restaurants, Ständen mit Lebensmitteln aus aller Welt, kleineren Läden und Pop-Up Stores. Hier verbindet sich industrieller Charme mit moderner Nutzung. Eine tolle Atmosphäre.

Nachdem wir diverse Leckereien und kleine „Diättörtchen“ durchprobiert hatten, sind wir in einem Pop-Up Store mit stylischer Designerinnenmode gelandet. Und natürlich habe ich einiges anprobiert. Das besondere für mich war, die unglaublich zuvorkommende, charmante und wertschätzende Beratung der Designerin. Warum? Nun ja, ich sah so aus, wie man aussieht, wenn man seit 25 Stunden nicht geschlafen hat und nach langer Autofahrt durch die Wüste und einem langen Flug eben aussieht und versucht, gegen den Jetlag anzulaufen. Doch ich wurde behandelt, als hätte mir Vivian Ward die Kreditkarte von Edward Lewis geborgt. In Deutschland hat man noch nicht so viel von „Pretty Woman“ gelernt. Die Preise habe ich ohne Lesebrille zum Glück nur verschwommen wahrgenommen. Es war eine zauberhafte Begegnung, getragen von gegenseitigem Respekt und Interesse. Es war schnell klar, dass ich nichts kaufen würde, doch wir haben einen angeregten Small-Talk gehalten über USA, Deutschland, Mode und wie schön new York ist. Eine eindrückliche Begegnung.

Drei Tage später waren wir im Brooklyn und werden plötzlich von der Seite angesprochen. „Hallo, wie schön, Sie wiederzusehen. Wie geht es Ihnen?“ Da war sie wieder, diese charmante Designern! In einer Stadt mit 8,5 Millionen Einwohner:innen und 65 Millionen Besuchern jährlich, laufen wir uns ein zweites Mal über den Weg und erkennen uns. Das war crazy oder im schönen Deutsch ausgedrückt: magisch.

Beim Small-Talk steht immer die Beziehungsebene im Vordergrund. Wir hatten uns ausgetauscht und mit echtem Interesse zugehört. Unser Austausch war begleitet von positiver Energie. Wir haben uns gegenseitig „gesehen“ und deshalb auch nach drei Tagen unter Millionen „wiedererkannt“ Das war Small-Talk at its best.

Was hast du für Erfahrungen mit Small-Talk gemacht?

Hier halte ich Sie auf dem Laufenden zu aktuellen Events, neuen Tools und interessanten Entwicklungen rund um die Themen Stimme, Kommunikation und Persönlichkeit.

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